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Was ist Forex Trading? Devisenhandel einfach erklärt

Elizaveta Bakradze
Elizaveta Bakradze
15. September 2026
13 Minuten

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2026

Die Antwort auf die Frage „Was ist Forex Trading?“ lautet: Forex Trading ist der Handel mit Währungspaaren wie EUR/USD, bei dem Sie auf Kursänderungen einer Währung gegenüber einer anderen setzen. Laut BIS-Erhebung wurden im April 2025 täglich 9,6 Billionen US-Dollar umgesetzt. Auf EVEDEX sind genau zwei Paare handelbar: EURUSD und USDJPY als Perpetual Futures.

  • Marktgröße: 9,6 Billionen US-Dollar Tagesumsatz im April 2025, 28 % mehr als 2022 (BIS Triennial Survey).
  • Dominanz des Dollars: Der US-Dollar steht auf einer Seite von 89,2 % aller Devisengeschäfte, der Euro bei 28,9 %, der Yen bei 16,8 %.
  • Wichtigste Paare: EUR/USD kommt über alle Instrumente auf rund 1,97 Billionen US-Dollar pro Tag, USD/JPY auf rund 1,37 Billionen.
  • Einheiten: Ein Pip ist bei EUR/USD 0,0001, ein Standard-Lot umfasst 100.000 Einheiten der Basiswährung.
  • EVEDEX: EURUSD und USDJPY mit bis zu 75x Hebel nur bis 30.000 US-Dollar Positionsgröße, Mindestorder 5 USDT (Handelsbedingungen, 15.09.2026).

Inhalt

Was ist Forex Trading genau?

Forex steht für Foreign Exchange, also Devisen. Wer Forex Trading betreibt, tauscht nicht Euro gegen Dollar für die nächste Urlaubsreise, sondern kauft oder verkauft Währungen, um an Kursbewegungen zu verdienen. Jeder Trade hat zwei Seiten: Wer EUR/USD kauft, kauft Euro und verkauft gleichzeitig US-Dollar. Steigt der Euro gegenüber dem Dollar, entsteht ein Gewinn, fällt er, ein Verlust. Dieses Grundprinzip gilt unabhängig davon, ob Sie über eine Bank, einen CFD-Broker, eine Terminbörse oder eine Plattform für Forex Trading mit Perpetual Futures handeln. Dieser Artikel bleibt bei den Grundlagen: Wie Sie die erste Position Schritt für Schritt planen, zeigt der Leitfaden Forex Trading für Anfänger, und welche Verluste der Hebel verursachen kann, rechnet der Beitrag Forex Trading gefährlich vor.

Der Devisenmarkt ist ein außerbörslicher Markt. Es gibt keinen zentralen Handelsplatz wie die Frankfurter Wertpapierbörse, sondern ein Netz aus Banken, Händlern, elektronischen Plattformen und Brokern. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) misst diesen Markt alle drei Jahre gemeinsam mit Zentralbanken aus 52 Ländern und Gebieten. Für die Erhebung vom April 2025 lieferten mehr als 1.100 Banken und Händler Daten. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen zusammen und ergänzt sie um die beiden Währungspaare, die auf EVEDEX handelbar sind. Übrigens wird auch Gold wie ein Währungspaar notiert, als XAUUSD mit dem ISO-Code XAU; wie der Goldhandel über denselben USDT-Account funktioniert, erklärt die Seite zum Trading Gold.

KennzahlWertStandQuelle und Methode
Weltweiter Devisenumsatz pro Tag9,6 Billionen US-DollarApril 2025BIS Triennial Survey, Durchschnitt aller Handelstage, bereinigt um Doppelzählungen
Davon Kassageschäfte (Spot)3 Billionen US-Dollar, 31 %April 2025BIS Triennial Survey, Aufteilung nach Instrumenten
EUR/USD, alle Instrumente1,97 Billionen US-Dollar pro TagApril 2025BIS-Detailtabellen, US-Dollar gegen Euro
USD/JPY, alle Instrumente1,37 Billionen US-Dollar pro TagApril 2025BIS-Detailtabellen, US-Dollar gegen Yen
Umsatz über Handelstische in Deutschland386 Milliarden US-Dollar pro TagApril 2025BIS-Detailtabellen, Länderaufteilung ohne grenzüberschreitende Bereinigung
EZB-Referenzkurs EUR/USD1,155114.09.2026Europäische Zentralbank, täglicher Referenzkurs
Open Interest EUR-USD-Perpetual auf EVEDEX2,46 Millionen US-Dollar, Spread 0,1 %15.09.2026CoinGecko-API, Derivate-Ticker der Börse, Abruf 11:29 UTC
Open Interest USDJPY-USD-Perpetual auf EVEDEX1,58 Millionen US-Dollar, Spread 0,11 %15.09.2026CoinGecko-API, Derivate-Ticker der Börse, Abruf 11:29 UTC

Stand: 15.09.2026. Marktdaten: BIS Triennial Survey 2025 und BIS-Detailtabellen; Referenzkurs: EZB; EVEDEX-Werte: CoinGecko.

Die Zahlen zeigen zwei Dinge. Erstens ist der Markt gewaltig: Allein EUR/USD bewegt an einem durchschnittlichen Tag rund 1,97 Billionen US-Dollar, davon 577 Milliarden als Kassageschäfte. Zweitens ist das, was ein Privatanleger als „Forex Trading“ erlebt, nur ein kleiner Ausschnitt. Die BIS weist den Umsatz, der auf Privatkunden zurückgeht (retail-driven), mit 242 Milliarden US-Dollar pro Tag aus. Der Rest sind Geschäfte zwischen Banken, mit Fonds, Versicherern und Unternehmen.

Währungspaare und Kurse lesen

Am Devisenmarkt wird immer ein Paar gehandelt. Die erste Währung ist die Basiswährung, die zweite die Kurswährung (auch Quote-Währung). Der Kurs gibt an, wie viele Einheiten der Kurswährung eine Einheit der Basiswährung kostet. Der EZB-Referenzkurs vom 14.09.2026 lag bei 1,1551: Ein Euro kostete also 1,1551 US-Dollar. Bei USD/JPY ist der Dollar die Basis. Der letzte Kurs des USDJPY-USD-Perpetuals auf EVEDEX lag laut CoinGecko am 15.09.2026 bei 154,92, ein Dollar entsprach also knapp 155 Yen.

Wie Paare benannt werden, folgt Konventionen:

  • Majors sind Paare mit dem US-Dollar und einer großen Währung, etwa EUR/USD, USD/JPY oder GBP/USD. Laut BIS enthalten alle zehn umsatzstärksten Paare den US-Dollar.
  • Crosses kombinieren zwei große Währungen ohne Dollar, zum Beispiel EUR/JPY oder EUR/GBP.
  • Exoten koppeln eine große Währung an eine kleinere, etwa USD/TRY oder EUR/PLN, und haben bei vielen Anbietern breitere Spreads.
  • Schreibweisen variieren: EUR/USD, EURUSD und EUR-USD bezeichnen dasselbe Paar, bei Plattformen oft ohne Schrägstrich.

Jeder Kurs hat zwei Seiten. Der Geldkurs (Bid) ist der Preis, zu dem Sie verkaufen können, der Briefkurs (Ask) der Preis, zu dem Sie kaufen. Die Differenz ist der Spread, dazu gleich mehr. Wer „EUR/USD long“ geht, erwartet einen steigenden Euro. Wer „short“ geht, verkauft das Paar und profitiert von einem fallenden Euro. Anders als bei Aktien ist das Leerverkaufen am Devisenmarkt kein Sonderfall, sondern die zweite, gleichwertige Richtung jedes Trades.

Was bewegt die Kurse? Vor allem die Erwartungen an Zinsen, Inflation, Wachstum und Kapitalflüsse zwischen Währungsräumen. Entscheidet die EZB anders als die US-Notenbank, verschiebt sich die Zinsdifferenz, und Anleger schichten Geld um. Die BIS nennt für April 2025 ein Beispiel: Nach den US-Zollankündigungen Anfang April stieg die Volatilität, viele institutionelle Investoren sicherten ihre Dollar-Anlagen nachträglich mit Termingeschäften ab. Solche Ströme erklären, warum Wechselkurse auch ohne Nachrichten zum einzelnen Land deutlich schwanken können.

Pip, Lot, Spread und Hebel

Vier Begriffe tauchen in jeder Forex-Plattform auf. Wer sie versteht, kann Positionsgrößen und Kosten selbst nachrechnen.

Pip. Ein Pip ist die übliche kleinste Bewegungseinheit eines Währungskurses. Bei den meisten Paaren ist das die vierte Nachkommastelle, also 0,0001. Steigt EUR/USD von 1,1551 auf 1,1561, sind das 10 Pips. Bei Paaren mit dem Yen als Kurswährung ist ein Pip 0,01, weil der Kurs nur zwei Nachkommastellen hat. Viele Plattformen zeigen zusätzlich eine fünfte Stelle, den sogenannten Pipette. Die Preisschritte auf EVEDEX passen zu dieser Logik: 0,0001 bei EURUSD und 0,01 bei USDJPY (Handelsbedingungen, 15.09.2026).

Lot. Ein Lot ist eine Standardgröße für die Positionsmenge. Pepperstone EU definiert auf seiner Forex-Seite ein Standard-Lot mit 100.000 Einheiten der Basiswährung, ein Mini-Lot mit 10.000, ein Micro-Lot mit 1.000 und ein Nano-Lot mit 100 Einheiten. Daraus ergibt sich der Pip-Wert: Ein Standard-Lot EUR/USD bewegt sich pro Pip um 100.000 × 0,0001 = 10 US-Dollar. Auf EVEDEX gibt es keine Lots. Sie geben die Menge direkt in Euro an, der kleinste Mengenschritt bei EURUSD ist 0,1 Euro, der Mindestwert einer Order 5 USDT.

Spread. Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs und damit ein Kostenbestandteil jedes Trades. Bei CFD-Brokern ist er oft der Hauptpreis: Pepperstone EU nennt für sein Standard-Konto einen Aufschlag von 1 Pip auf Währungspaare ohne separate Kommission. An Börsen mit Orderbuch hängt der Spread von der Liquidität ab. CoinGecko wies am 15.09.2026 für den EUR-USD-Perpetual auf EVEDEX einen Spread von 0,1 % aus, für USDJPY-USD 0,11 %. Größere Märkte sind hier enger, was bei kurzen Kurszielen spürbar ins Gewicht fällt.

Hebel. Mit Hebel bewegen Sie eine Position, die größer ist als Ihr Einsatz. Der Einsatz heißt Margin. Die Formel ist einfach: Margin = Positionswert ÷ Hebel. Eine Position über 11.551 US-Dollar erfordert bei 10x Hebel 1.155,10 US-Dollar Margin, bei 30x nur noch 385,03 US-Dollar. Gewinne und Verluste werden aber immer auf die volle Position berechnet. In der EU begrenzt die Wertpapieraufsicht ESMA seit ihrem Beschluss von 2018 den Hebel für CFDs an Privatkunden auf 30:1 bei großen Währungspaaren.

Wer am Devisenmarkt handelt

Der Devisenmarkt ist kein Markt der Privatanleger. Die BIS teilt die Umsätze nach Gegenparteien auf, und das Bild ist eindeutig:

  • Händlerbanken untereinander wickelten im April 2025 durchschnittlich 4,4 Billionen US-Dollar pro Tag ab, das sind 46 % des Gesamtumsatzes.
  • Andere Finanzinstitute kamen auf 50 %. Dazu zählen kleinere Banken mit 24 %, institutionelle Investoren wie Versicherer und Pensionsfonds mit 13 % sowie Hedgefonds und Eigenhandelsfirmen mit 8 %.
  • Nichtfinanzielle Kunden, also Unternehmen, die etwa Importe absichern, standen nur noch für 5 %, nach 6 % im Jahr 2022.
  • Privatkunden tauchen als eigene Kennzahl auf: 242 Milliarden US-Dollar pro Tag gingen auf retail-driven Geschäfte zurück.

Geografisch konzentriert sich der Handel auf wenige Finanzplätze. Handelstische in Großbritannien vermittelten laut BIS rund 38 % des Umsatzes, die USA rund 19 %, Singapur 11,8 % und Hongkong 7,0 %. Zusammen sind das drei Viertel des Weltmarkts. Deutschland liegt mit 386 Milliarden US-Dollar pro Tag deutlich dahinter, aber vor Frankreich mit 242 Milliarden. Weil diese Zentren in unterschiedlichen Zeitzonen liegen, verlagert sich der Handel im Tagesverlauf von Asien über Europa nach Amerika. Deshalb gilt der klassische Devisenmarkt werktags als nahezu durchgehend geöffnet; CFD-Broker wie Pepperstone EU setzen den Währungshandel am Wochenende aus.

Für Sie als Trader heißt das: Kurse entstehen dort, wo Banken und große Adressen handeln. Ein Privatanleger nimmt diese Preise über seinen Anbieter ab, entweder als Kurs eines CFD-Brokers oder als Preis im Orderbuch einer Börse. Wie gut dieser Preis ist, hängt davon ab, wie eng der Anbieter an die Liquidität des Großmarkts angebunden ist.

Kassa, Termin, CFD, Future, Perpetual

„Forex“ ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Verträge. Die BIS erfasst im Großmarkt unter anderem Kassa-, Termin- und Swapgeschäfte, Privatanleger nutzen dagegen meist abgeleitete Produkte:

  1. Kassageschäft (Spot): sofortiger Tausch zweier Währungen, in der Regel mit Abwicklung nach zwei Geschäftstagen. Anteil im April 2025: 31 % des Umsatzes.
  2. Devisenswap: Kombination aus Kassa- und Termingeschäft, vor allem zur Liquiditätssteuerung von Banken. Mit 4 Billionen US-Dollar pro Tag und 42 % das größte Instrument.
  3. Outright-Termingeschäft: fester Kurs für einen späteren Tausch, beliebt zur Absicherung. 1,8 Billionen US-Dollar pro Tag, 19 %.
  4. CFD auf Währungen: Differenzkontrakt mit einem Broker. Sie erhalten nie echte Währung, sondern nur die Kursdifferenz. Für Privatkunden in der EU gelten die ESMA-Hebelgrenzen und ein Schutz vor negativem Kontosaldo.
  5. Devisen-Future: standardisierter Börsenkontrakt mit Verfallstermin. Ein EUR/USD-Future an der Eurex hat einen Nennwert von 100.000 Euro, der kleinste Kursschritt von 0,00001 entspricht 1 US-Dollar, am Laufzeitende werden die Währungen physisch geliefert.
  6. Perpetual Future: Terminkontrakt ohne Verfallstermin. Damit sein Preis nahe am Basiswert bleibt, zahlen Long- und Short-Seite regelmäßig eine Finanzierungsrate (Funding) aneinander.

Wer neu einsteigt, sollte vor allem den Unterschied zwischen CFD und Perpetual kennen. Ein CFD ist ein Vertrag mit Ihrem Broker, der je nach Geschäftsmodell auch Ihr Gegenüber sein kann. Ein Perpetual auf einer Börse wird im Orderbuch gegen andere Marktteilnehmer gehandelt, die Kosten bestehen aus Handelsgebühren und Funding statt aus Spread-Aufschlag und Übernachtfinanzierung. Welcher Weg für den Start passt, hängt vor allem von Kontogröße, gewünschten Paaren und Handelszeiten ab.

Devisenhandel Beispiel mit echten Kursen

Ein Beispiel mit tatsächlichen EZB-Referenzkursen macht die Mechanik greifbar. Der Referenzkurs ist kein handelbarer Preis, sondern ein täglicher Stichtagswert, eignet sich aber gut zum Nachrechnen.

Ausgangslage. Am Donnerstag, 10.09.2026, lag EUR/USD laut EZB bei 1,1616. Am Montag, 14.09.2026, bei 1,1551. Der Euro verlor also 0,0065 US-Dollar, das sind 65 Pips oder 0,56 %.

Long-Position über 10.000 Euro. Wer am 10.09. 10.000 Euro gegen Dollar gekauft hätte, hielt eine Position im Wert von 11.616 US-Dollar. Am 14.09. war sie noch 11.551 US-Dollar wert. Der Verlust beträgt 65 US-Dollar. Mit 10x Hebel hätte die Margin 1.161,60 US-Dollar betragen, der Verlust entspräche 5,6 % des Einsatzes. Mit 30x Hebel wären es 387,20 US-Dollar Margin und 16,8 % Verlust auf den Einsatz.

Short-Position. Wer dagegen EUR/USD verkauft hätte, hätte dieselben 65 US-Dollar vor Kosten gewonnen. Genau diese Symmetrie macht Forex Trading aus: Jeder Kurs kann in beide Richtungen gehandelt werden.

Kosten auf einer Börse. Auf EVEDEX kostet eine Market-Order die Taker-Gebühr von 0,045 % des Positionswerts. Für 11.616 US-Dollar sind das 5,23 US-Dollar beim Eröffnen und rund 5,20 US-Dollar beim Schließen. Eine Limit-Order, die im Orderbuch wartet, kostet als Maker 0,015 %. Hinzu kommt das Funding, das je nach Marktlage gezahlt oder erhalten wird.

Das Jahr im Überblick. Vom 15.09.2025 (1,1766) bis zum 14.09.2026 (1,1551) fiel EUR/USD laut EZB um 1,8 %. Der höchste Referenzkurs lag bei 1,1974 am 28.01.2026, der tiefste bei 1,1340 am 24.06.2026. An 33 von 254 Handelstagen bewegte sich der Referenzkurs um mehr als 0,5 %, an 2 Tagen um mehr als 1 %. Für ein ungehebeltes Konto sind das kleine Schwankungen. Mit hohem Hebel können sie den gesamten Einsatz kosten, weshalb Hebel und Positionsgröße vor jedem Trade feststehen sollten.

EURUSD und USDJPY auf EVEDEX

EVEDEX ist eine hybride Börse für Perpetual Futures: Orderbuch und Matching laufen off-chain, die Abrechnung erfolgt on-chain auf Arbitrum L2. Von 52 öffentlich handelbaren Paaren sind zwei Währungspaare, EURUSD und USDJPY (Handelsbedingungen, 15.09.2026). Eine Übersicht zu Kosten, Hebelstufen und Handelszeiten finden Sie auf der Seite zum Forex Trading, die oben verlinkt ist.

Die wichtigsten Bedingungen im Überblick:

  • Hebel mit Positionsgrenzen: 75x bis 30.000 US-Dollar Positionsgröße, 50x bis 153.000 US-Dollar, 20x bis 300.000 US-Dollar, 1x bis 2.000.000 US-Dollar, gleich für beide Paare.
  • Preis- und Mengenschritte: EURUSD 0,0001 und 0,1 Euro, USDJPY 0,01 und 0,01; Mindestorder 5 USDT.
  • Gebühren: höchstens 0,015 % Maker und 0,045 % Taker (vor Cashback) laut Dokumentation; Funding wird alle 8 Stunden berechnet und stündlich zu je einem Achtel verrechnet.
  • Handelszeiten: rund um die Uhr an sieben Tagen, auch am Wochenende, wenn klassische Forex-Anbieter geschlossen haben.
  • Marge und Abrechnung: nur Cross-Margin, alle Gewinne und Verluste werden in USDT abgerechnet, die Mindesteinzahlung beträgt 6 USDT.

Ehrlich eingeordnet: Die Märkte sind klein. EUR-USD kam am 15.09.2026 auf 2,46 Millionen US-Dollar Open Interest und 0,63 Millionen US-Dollar Tagesvolumen, USDJPY-USD auf 1,58 Millionen und 0,64 Millionen (CoinGecko). Der Markt XYZ:EUR-USD auf Hyperliquid wies zum selben Zeitpunkt 18,7 Millionen US-Dollar Open Interest und 0,02 % Spread aus. Wer große Positionen handelt, muss mit mehr Kursabweichung beim Ausführen rechnen. Dafür können Sie auf EVEDEX mit demselben USDT-Konto auch Gold als XAUTUSD handeln, einen Perpetual auf den Token Tether Gold.

EVEDEX ist kein Broker und handelt Orders nicht in Ihrem Auftrag. Nutzer aus der EU müssen laut Nutzungsbedingungen selbst sicherstellen, dass sie Derivate nach dem Recht ihres Landes handeln dürfen. Der Handel mit Perpetual Futures und Hebel birgt ein hohes Verlustrisiko, Verluste können schneller und höher ausfallen als erwartet; EVEDEX ist für Privatkunden in Großbritannien nicht verfügbar.

FAQ

Forex Trading funktioniert über Währungspaare: Sie kaufen die Basiswährung und verkaufen gleichzeitig die Kurswährung oder umgekehrt. Steigt EUR/USD von 1,1551 auf 1,1651, gewinnt eine Long-Position über 10.000 Euro 100 US-Dollar. Privatanleger handeln meist über CFDs, Börsen-Futures oder Perpetuals wie EURUSD auf EVEDEX.
Währungshandel bezeichnet den Tausch einer Währung gegen eine andere zu einem vereinbarten Kurs. Laut Triennial Survey der BIS lag der weltweite Umsatz im April 2025 bei 9,6 Billionen US-Dollar pro Tag. Den Großteil wickeln Banken und Finanzinstitute ab, private Trader spekulieren vor allem auf kurzfristige Kursänderungen.
FX Handel ist die englische Kurzform für den Devisenhandel, FX steht für Foreign Exchange. Gemeint sind vor allem Kassageschäfte, Termingeschäfte und Devisenswaps. Kassageschäfte kamen im April 2025 laut BIS auf 3 Billionen US-Dollar Tagesumsatz, das entspricht 31 Prozent des gesamten FX-Marktes.
Forexhandel ist ein anderes Wort für Forex Trading, also den Handel mit Währungspaaren wie EUR/USD oder USD/JPY. Der US-Dollar stand laut BIS im April 2025 auf einer Seite von 89,2 Prozent aller Geschäfte. Auf EVEDEX sind zwei Paare als Perpetual Futures handelbar: EURUSD und USDJPY.
Foreign Exchange Market ist die englische Bezeichnung für den Devisenmarkt. Er hat keinen zentralen Börsenplatz, sondern läuft überwiegend außerbörslich zwischen Banken und Händlern. Laut BIS entfielen im April 2025 rund 38 Prozent des Umsatzes auf Handelstische in Großbritannien und rund 19 Prozent auf die USA.
Währungen handeln können Privatanleger über CFD-Broker, über Devisen-Futures an Börsen wie Eurex oder über Perpetual Futures. Ein Eurex-Future auf EUR/USD hat einen Nennwert von 100.000 Euro. Auf EVEDEX beginnt eine Order bei 5 USDT, bis 75x Hebel gilt nur für Positionen bis 30.000 US-Dollar.
Handel mit Währungen bedeutet, auf die relative Stärke zweier Währungen zu setzen. Der Euro war laut BIS im April 2025 an 28,9 Prozent, der Yen an 16,8 Prozent aller Devisengeschäfte beteiligt. Gewinne und Verluste entstehen aus der Kursdifferenz, bei Hebelprodukten vervielfacht um den eingesetzten Hebel.
Live Forex Trading heißt, mit echtem Geld zu Echtzeitkursen zu handeln statt auf einem Demokonto. CFD-Broker wie Pepperstone EU bieten den Währungshandel nur von Montag bis Freitag an. EURUSD und USDJPY auf EVEDEX laufen laut den Handelsbedingungen von EVEDEX rund um die Uhr an sieben Tagen, auch am Wochenende.

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